wir machen Kinder

STARK

Kursangebote



  • Konzept 1: "Mut tut gut" (Konzept VHS und Kreispolizeibehörde Oberbergischer Kreis)
  • Konzept 2: "Halt, nicht mit mir!" (Selbstbehauptung für Kinder)
  • Konzept 3: Mädchen/ Frauenselbstbehauptung (Selbstbehauptung ab 11Jahre)
  • Konzept 4: Anti- Diskriminierung (Primarstufe / SEK1)
  • Konzept 5: "prima Klima" (Deeskalationstraining, Klassenklima, Mobbing)
  • Konzept 6: Konzept 6: "Soziales Lernen", für 5. - 7. Schuljahr

Konzept 1:
"Mut tut gut"



Inhalte und Trainingsziele:

  • Regeln: Wie wünsche ich mir, dass man mit mir umgeht, wie gehe ich mit anderen um
  • Ich: Eigene Gefühle erkennen, eigene Grenzen erkennen, eigenen Selbstwert stärken
  • Du: Gefühle der anderen erkennen, Grenzen setzen, Nein sagen, Selbstwert des anderen anerkennen
  • Gute, schlechte, komische Gefühle und Geheimnisse
  • Gewaltformen, Intuition vertrauen, Handlungsalternativen in der Opfer und Täterrolle, Konfliktbewältigung
  • Wir: Vertrauen und Verantwortung, Zusammenhalt, Unterstützung, Hilfe in Anspruch nehmen, Selbstbewusstsein stärken, Unterschied zwischen "Petzen" und "Hilfe holen" erarbeiten
  • Umgang mit Grenzen: Werte und Normen in der Gesellschaft, Rechts- und Unrechtsbewusstsein der Kinder stärken

Konzept 2:
"Halt, nicht mit mir!"



Ein wesentlicher Schwerpunkt ist die sexuelle Gewalt. Es wird kindgerecht über verschiedene Arten der sexuellen Gewalt gesprochen. Vom unheimlichen Telefonat, den komischen Berührungen bis hin zum "Pimmelzeiger" werden Anhand von verschiedenen Rollenspielen und kleinen Hausaufgaben den Kindern die dazugehörigen möglichen Strategien gezeigt.

Inhalte und Trainingsziele:

  • Erkennung drohender Gewaltsituationen
  • Selbstsicheres Auftreten
  • Abwehr- und Selbstverteidigungsstrategien
  • Stärkung des Selbstbewusstsein
  • Selbstbehauptung durch verbale Abwehr
  • Erkennung von guten und schlechten Berührungen und Geheimnissen
  • lernen, nein zu sagen


Konzept 3a:
Mädchen/ Frauenselbstbehauptung (Infos unter www.mut-tut-gut-rheinland.de)



Bei Selbstsicherheitstrainings für Mädchen ist die Erkenntnis wichtig, dass der Täter immer der Verantwortliche ist. Sätze wie: "Du bist selbst schuld", haben hier keine Gültigkeit. Auch sehen Frauen nur geringe Chancen, sich gegen einen Mann effektiv zu wehren. Hier setzen unsere Kurse an.

Inhalte und Trainingsziele:

  • Aufklärung über sexuelle Gewalt
  • selbstsicheres Auftreten
  • Selbstverteidigungsstrategien und Techniken
  • erkennen drohender Gewaltsituationen
  • Täterprofil
  • Vorund Nachteile möglicher Gegenstände zur Selbstverteidigung
  • Aufklärung über Rechte und Gesetze sowie möglicher Hilfen nach einer Tat


Konzept 3b:
Konflikttraining für Jungs (Infos unter www.mut-tut-gut-rheinland.de)



Die Basis für die methodische Entwicklung des Kurses ist zum einen das Pendant zum Mädchentraining und zum anderen die Erkenntnis, dass es fast immer Beziehungstaten sind, in denen auch Jungen Opfer werden. Ziel ist es zu verhindern, dass Jungen weder Opfer noch Täter werden.

Konzept 4:
Anti- Diskriminierung (Primarstufe / SEK1)



Verschiedene Facetten von Diskriminierung gehören an vielen Schulen zum Alltag.

Die Vorbeugung im Bezug auf Rassismus, Sexismus ect. wird in den häufigsten Fällen zu wenig oder gar nicht thematisiert.

Diskriminierende Schüler sind sich in vielerlei Hinsicht nicht darüber bewusst welchen eigentlichen Schaden sie anrichten.

Von Diskriminierung betroffene Kinder und Jugendliche fällt es oftmals schwer darüber zu sprechen, da in den meisten Fällen der Raum dazu nicht geboten wird.

Aus diesem Grund ist es wichtig, dass man als Anti- Diskriminierungs- Dozent eine Komfort Zone schafft und Kindern das Gefühl gibt sich emotional öffnen zu können."

J. Da-Costa

Das Thema soll in Rollenspielen, Geschichten und verschiedenen Diskussionen spielerisch angegangen werden.

Konzept 5:
"prima Klima"



  • Baustein 1: Deeskalationstraining
  • Baustein 2: Klassenklima
  • Baustein 3: Mobbing


Ziel der Kurse ist es, über das aktuelle Klassenklima zu reden und Möglichkeiten aufzuzeigen wie man es innerhalb der Klasse verbessern kann. Je nach Baustein kann es auch das Miteinander, Mobbing, frühzeitiger Ausweg aus der Gewaltspirale sowie das Erarbeiten von Lösungswegen sein.

Baustein 1: Deeskalationstraining
Entwicklung eines Rechts- und Unrechtsbewusstseins sowie Strategien für den zukünftigen Umgang mit anderen Personen sind bei diesen Trainings eines der Schwerpunkte.

Inhalte und Trainingsziele:

  • Gewaltlösendes Kommunikationsverhalten
  • wie und warum entsteht körperliche Gewalt
  • Umgang mit Gewaltsituationen
  • Alternativen zu Gewalt
  • Ausbruch aus der Gewaltspirale
  • richtiges Verhalten in Konflikt- und Gewaltsituationen
  • Sensibilisierung für gefährliche Situationen
  • Aufklärung über Rechte und Gesetze sowie möglicher Hilfen


Baustein 2: Klassenklima
Schwerpunkt ist hier die Förderung von Teamfähigkeit und Kooperation. Dazu eignen sich Elemente der Spieleund Abenteuerpädagogik. Es fördert das soziale Verhalten und die Auseinandersetzung mit sich selbst. Im Spiel zeigen sich oft wichtige Aspekte des menschlichen Zusammenlebens: Ordnung und Unterordnung, führen und geführt werden, Anerkennung und Selbstbestätigung, Leistungsdenken, Solidarität, Niederlagen erleben oder beifügen, mit Ängsten fertig werden, sich messen, kämpfen und Grenzerfahrungen machen.

Baustein 3: Mobbing
Mobbing ist gefährlich. Aktuelle Schätzungen gehen davon aus, dass 12 bis 15% der Schüler von Mobbing betroffen sind. Bis zu 20% der Selbstmorde werden durch psychische und / oder physische Belastung, als Folgeerscheinung von Mobbing, ausgelöst.

Inhalte und Trainingsziele:

  • Handlungsfähigkeit der Lehrpersonen stärken
  • Kinder in die Lage versetzen weder Opfer noch Täter zu werden
  • Grenzen setzen und handeln
  • Sensibilisierung für körperliche und seelische Grenzüberschreitung und dem Phänomen Mobbing
  • Aufklärung über die möglichen psychischen und physischen Folgen
  • Täterprofil
  • offene Kommunikation und Einbeziehung der Nicht-Betroffenen


Damit der Besuch eines Selbstbehauptungskurses dem Kind nicht mehr schadet als es ihm nützt (Angstzustände, falsche Vorstellungen von Gefahren), ist es wichtig, sich an bundesweit anerkannten Qualitätskriterien zu orientieren.

Bei den Präventionskursen "Mut tut gut", Jungentraining und Mädchenselbstsicherheitstraining richten sich die Qualitätsstandards nach den der Arbeitsgemeinschaft em-jug.de (Konzept VHS / Kreispolizeibehörde Oberbergischer Kreis)

Bei den von uns angebotenen Präventionsprojekten gegen sexualisierte Gewalt orientieren wir uns nach den vom Bremer Senator für Bildung und Wissenschaft, bundesweit empfohlenen Qualitätskriterien.

Konzept 6:
"Soziales Lernen", für 5. - 7. Schuljahr



Ziel dieses Trainings ist es, gemeinsam eine gute Klassengemeinschaft zu bilden. Es sollen Regeln erarbeitet werden, die für ein soziales Zusammenleben in der Gruppe Voraussetzung sind. Damit kann verhindert werden, dass sich Opfer oder Täter entwickeln. Insbesondere die Entstehung von Mobbing soll damit verhindert werden.

Alle Kurse können auf Klassenfahrten oder als einmalige Aktion, z. B. auf Kinder- oder Firmenfesten, angeboten werden.

Wir freuen uns auf Ihren Anruf

Für Fragen, Anregungen und Kursbuchungen erreichen Sie uns jederzeit telefonisch unter:

+49 (0)221 26063822